KKO-Übernahme: „Gute Nachricht für Oberhausen“


14. November 2019

„Keine schlechte Stimmung verbreiten“

„Zunächst einmal doch eine sehr gute Nachricht für Oberhausen“ nennt Simone-Tatjana Stehr die Übernahme der insolventen Katholischen Kliniken Oberhausen (KKO) durch die Schweizer Ameos Holding AG: „Ameos hat angekündigt, nicht mehr Arbeitsplätze als die bereits geplanten 230 abzubauen. Das bedeutet, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Zukunft in den Kliniken haben und die Oberhausener Bürgerinnen und Bürger weiterhin darauf setzen können, dass ihre gesundheitliche Versorgung gesichert ist.“

Die Oberhausener CDU-Fraktionsvorsitzende wünscht sich, dass „die kritischen Stimmen gegenüber dieser Übernahme verstummen“. „Natürlich“, so Stehr, „müssen wir als Politikerinnen und Politiker unserer Stadt den Prozess der Übernahme und das, was aus der Übernahme resultiert, aufmerksam und durchaus auch kritisch beobachten. Doch schon im Vorfeld schlechte Stimmung gegenüber dem Investor zu verbreiten statt sich darüber zu freuen, dass 2000 Arbeitsplätze und das umfassende Klinikangebot für Oberhausen erhalten bleiben, das ist falsch.“

Die KKO hatten im Juli Insolvenz angemeldet. Ein kirchlicher Investor fand sich nicht für eine Übernahme der KKO mit ihren Krankenhäusern, Pflegediensten, Altenheimen und Hospizen. Ameos ist aus dem Bieterwettbewerb als Sieger hervorgegangen. Die Schweizer betreiben 85 Gesundheits-Einrichtungen im deutschsprachigen Raum.