W. Hausmann: „DDR-Zeitzeugen in Schulen einladen“


11. November 2019

CDU-Vorsitzender Hausmann: Sie haben Diktatur am eigenen Leib erfahren

Den 30. Jahrestag des Mauerfalls hat Wilhelm Hausmann zum Anlass genommen, Oberhausener Schulen dazu aufzufordern, „Zeitzeugen einzuladen, die den Schülerinnen und Schülern vom Leben in der Diktatur berichten können“: „Wir müssen die Möglichkeit nutzen und erlebte Geschichte an die weitergeben, die sich in unserer freiheitlichen deutschen Gesellschaft kaum vorstellen können, wie tief Denk- und Redeverbote auf die Menschen in der ehemaligen DDR eingewirkt haben.“

Der Oberhausener CDU-Vorsitzende bedauert es, dass sich „eine Diskussion darüber entwickelt hat, ob die DDR ein Unrechtsstaat war oder nicht“: „Natürlich war die DDR ein Unrechtsstaat. Es gab eine Gewaltherrschaft. Es gab Überwachungen und Repressalien. Davon können Zeitzeugen berichten, die zum Teil am eigenen Leib erfahren haben, wie sich die sozialistische Diktatur anfühlt.“

Hausmann, der auch NRW-Landtagsabgeordneter ist, hofft, „dass die lebendige Erzählung Schülerinnen und Schülern klar machen wird, welch ein hoher Wert die Freiheit in unserem Land ist, und dass wir allen Bestrebungen, diese Freiheit einzuschränken, entschieden entgegentreten müssen.“ Der Mauerfall jährte sich am neunten November zum 30. Mal.