W. Hausmann: „Rückkehr zum ,Meister‘ ist ein großer Erfolg“


09. September 2019

CDU-Vorsitzender Hausmann lobt Einigung in Berlin

Wilhelm Hausmann begrüßt die Einigung der Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD in Berlin auf die Rückkehr zur Meisterpflicht in zwölf Gewerken. „Es war ein Fehler, dass die rot-grüne Bundesregierung 2004 die Meisterpflicht für insgesamt 53 Gewerke abgeschafft hat. Die Rückkehr zur Meisterpflicht ist deshalb ein großer Erfolg“, so der Oberhausener CDU-Vorsitzende und Bezirksvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU-Ruhr.

Am gestrigen Montag haben sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden von Union und SPD im Bundestag, Carsten Linnemann und Sören Bartol, auf zwölf Handwerksberufe geeinigt, in denen die Meisterpflicht wieder eingeführt werden soll: Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Betonstein- und Terrazzohersteller, Estrichleger, Behälter- und Apparatebauer, Parkettleger, Rollladen- und Sonnenschutztechniker, Drechsler und Holzspielzeugmacher, Böttcher, Glasveredler, Schüler- und Lichtreklamehersteller, Raumausstatter, Orgel- und Harmoniumbauer. Die Meisterpflicht soll zum 1. Januar 2020 eingeführt werden. Sie soll aber nur für neu gegründete Betrieb gelten.

„Der Meisterbrief ist ein Qualitätsmerkmal des Handwerks in unserer Stadt. Er garantiert höchste Qualität der Arbeit und der beruflichen Ausbildung unserer Betriebe“, erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Hausmann: „Wir als MIT fordern von der Großen Koalition eine weitere Stärkung des dualen Ausbildungssystems und schlagen unter anderem einen Meisterbonus vor, mit dem bei bestandener Meisterprüfung angefallene Gebühren ganz oder teilweise erstattet werden.“