CDU-Klausur: CDU für Anlaufstellen von KOD und Polizei auch für Sterkrade und Osterfeld


13. Juni 2019

„Klar sichtbare Präsenz“

Nach der City hat Oberhausens CDU-Fraktion auch die Innenstädte von Sterkrade und Osterfeld ins Visier genommen. „Für Alt-Oberhausen haben wir schon vor langer Zeit eine gemeinsame Anlaufstelle von Kommunalem Ordnungsdienst und Polizei für die Marktstraße gefordert. Dass diese nun realisiert werden wird, freut uns natürlich sehr. Anlaufstellen wir diese werden wir in Zukunft allerdings auch für Sterkrade und Osterfeld benötigen“, so die Oberhausener CDU-Fraktionsvorsitzende Simone-Tatjana Stehr.

Nicht nur mit Blick auf die anstehenden Kernsanierungen der Polizei-Gebäude am Friedensplatz in der City und am Sterkrader Wilhelmsplatz hält die CDU die gemeinsamen Anlaufstellen für sinnvoll. „Auf die Nachricht, dass die Dienstgebäude der Polizei in Alt-Oberhausen und in Sterkrade über Jahre hinweg saniert werden müssen, sollte nicht mit einem einfachen Umzug in das am Innenstadtrand gelegene Gewerbegebiet Quartier 231 regiert werden“, sagt Werner Nakot. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Leiter des CDU-Arbeitskreises „Sicherheit und Ordnung“ meint: „Die Oberhausenerinnen und Oberhausener wünschen sich Ordnungsbeamte und Polizisten da, wo viele Menschen sind – in den Innenstädten. Es geht also darum, auch in Sterkrade eine klar sichtbare und andauernde Präsenz zu gewährleisten, keine sporadische.“

Die „City-Wache“ wird in einem Gebäude auf der Marktstraße gegenüber dem alten Kaufhof eingerichtet werden, der bis zum Frühjahr 2020 in ein Hotel umgebaut wird. Die Sanierung des Polizeigebäudes am Friedensplatz wird voraussichtlich vier Jahre dauern, die Sanierung in Sterkrade ein Jahr. Dort ist geplant, Container für die Polizisten aufzustellen. In Osterfeld gibt es bereits eine Bezirksstelle der Polizei. Die CDU-Fraktion wünscht sich aber auch eine räumlich engere Anbindung zum Kommunalen Ordnungsdienst. „Dabei sollte es feste Ansprechzeiten für unsere Bürgerinnen und Bürger geben und festgelegte Zeiten für Kontrollgänge, also die sichtbare Präsenz besonders auf den belebten Straßen“, erklärt CDU-Politikerin Stehr.