Oberhausens CDU-Senioren besuchten die „Ruhrfestspielstadt“ Recklinghausen


14. Mai 2019

In die „Ruhrfestspielstadt Recklinghausen“ führte die CDU-Senioren ihr jährlicher Ausflug. Empfangen wurden die Oberhausenerinnen und Oberhausener vom Recklinghäuser Alt-Bürgermeister Wolfgang Pantförder. Dieser berichtete kundig von der Geschichte dieser Ruhrgebietsstadt, die bereits im Jahr 1236 die Stadtrechte erhielt und vor allem in der Alt-Stadt eine beeindruckende Anzahl von Baudenkmälern vorweisen kann.

Der ehemaligen Oberhausener Stadtverordnete Heinz Niemczyk hatte die Reise der Senioren-Union organisiert und setzte dabei nicht nur auf die Kompetenz der ehemaligen Spitzenpolitiker Recklinghausens. Der aktuelle Bürgermeister Christoph Tesche ließ es sich nicht nehmen, die CDU-Senioren durch das 110 Jahre alte Rathaus zu führen, das nach einem zweijährigen Umbau unter Berücksichtigung aller Denkmalschutzauflagen alle Anforderungen des Alltags erfüllen kann.

Neben der Besichtigung einer Vielzahl von denkmalgeschützten Gebäuden, der Besichtigung einer Brauerei und des Besuchs des größten Ikonenmuseums Westeuropas wurden auch aktuelle Probleme der Stadt angesprochen, die trotz ihrer langen Historie wie die meisten anderen Revier-Städte ihren größten Bevölkerungsschub durch den Bergbau erlebte. Ein gerade zwei Jahre altes Einkaufszentrum ist von dem Zusammenschluss Karstadt und Galeria negativ betroffen „Wir haben in vielen Ruhrgebietsstädten Probleme mit Leerständen, auch bei uns in Oberhausen“, erklärte Heinz Niemczyk. Er bedankte sich bei den „Stadtführern“ und wünschte viel Erfolg dabei, das Einkaufszentrum und die Stadt erfolgreich zu entwickeln.