Auch CDU will Mobilitätsstation


10. April 2019

Umweltweltpolitischer Sprecher: „Grünen-Vorschlag eher zu klein gedacht“

Zustimmung zum Antrag der Oberhausener Grünen, die erste Mobilitätsstation der Stadt einrichten zu lassen, signalisiert Simone-Tatjana Stehr. „Vernünftige Klimaschutzprojekte, die unsere Bürgerinnen und Bürger nicht mit Verboten traktieren, sondern ihnen Angebote machen, unterstützen wir gern“, so die Oberhausener CDU-Fraktionsvorsitzende.

Frank Bandel, Umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, findet sogar, dass „der Vorschlag der Grünen eher zu klein gedacht ist“: „Mit Blick darauf, dass allein schon durch das Jobcenter am Altmarkt eine Menge Menschen mehr diesen Bereich aufsuchen werden, dürfte als Station ein Pavillon vor der Herz-Jesu-Kirche nicht ausreichen. Weil aber ein zweiter Pavillon in unmittelbarer Nähe zur Verfügung steht, lässt sich das Projekt leicht ausweiten.“ Stehr erinnert in diesem Zusammenhang „an einen Vorschlag, den die CDU schon in der Vergangenheit formuliert hat“: „Wer mit dem Rad zur Arbeit oder zum Einkaufen fährt, der möchte es sicher abstellen. Bike-Safes sind absolut sicher. Für einen solchen Bike-Safe sollten wir in der Nähe der Mobilitätsstation noch einen Standort finden.“

Die von den Grünen vorgeschlagene Mobilitätsstation soll als Anlaufpunkt für Bürgerinnen und Bürger dienen. Ihnen sollen dort Leihräder, Elektro-Lastenräder, Elektroroller, Carsharing-Fahrzeuge und Nahverkehrs-Tickets angeboten werden. Die Grünen haben angekündigt, die Mobilitätsstation könne aus dem Landesprogramm „Emissionsarme Mobilität“ gefördert werden. Oberhausens CDU-Fraktion sieht dies als Voraussetzung für eine Umsetzung des Projektes. Sie wünscht sich vom Dezernat „Umwelt und Planung“ nun auch eine Prüfung für eine Förderung eines Bike-Safes.