Caritas hilft auf Weg in bessere Zukunft


14. März 2019

Direktor Michael Kreuzfelder beeindruckt CDU-Senioren mit Vortrag

Von der Vielfalt der Aufgaben und der Intensität der Arbeit der Oberhausener Caritas zeigten sich Oberhausens CDU-Senioren beim zweistündigen Vortrag von Michael Kreuzfelder beeindruckt. Der Direktor des Caritas-Verbandes Oberhausen listete im Saal des „Haus Union“ an der Schenkendorfstraße auf, welche sozialen Feldern seine Organisation mit ihren 450 hauptamtlichen und 600 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beackert. Schwangerschaftsberatung, Erziehungsberatung, Schulsozialarbeit, Schuldner- und Insolvenzberatung, Drogenberatung, Telefonseelsorge - da, wo die sozialen Probleme drücken, ist die Caritas im Einsatz.

Kreuzfelder beschrieb die Situation von Menschen, die durch Arbeitslosigkeit in Armut geraten sind. Er thematisierte Obdachlosigkeit, Sucht, Depression, Isolation als Probleme unserer Gesellschaft und formulierte seine Sorge, dass 2020 das Franziskus-Haus, in dem Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung leben, geschlossen würde. Auch die Situation von Kindern in Oberhausen kam zur Sprache. Dass 350 Kinder von der Caritas in Pflegefamilien untergebracht werden konnten, wurde von den CDU-Senioren einerseits als Erfolg bewertet, andererseits kennzeichnete für sie diese Zahl auch, dass in vielen Familien die Verhältnisse so schwierig waren, dass eingegriffen werden musste.

„Wir als Caritas öffnen Türen“, so Kreuzfelder, „und wir zeigen Perspektiven auf, damit wir gemeinsam Schritte in eine bessere Zukunft gehen können.“ Karl Heinz Flühr, Vorsitzender der Oberhausener CDU-Senioren, dankte dem Caritas-Direktor „für einen aufschlussreichen Vortrag und für die Beantwortung vieler Fragen, die wir stellen durften“: „Wir werden das, was wir erfahren haben, mitnehmen. Es wird uns sicher weiterhin beschäftigen.“