Eisenbahnunterführung Osterfeld: Historische Chance


08. Februar 2019

Unverständnis bei CDU-Fraktion wegen Kritik an Unterführungs-Plänen

„Mit Unverständnis“ reagiert die Oberhausener CDU-Fraktionsvorsitzende Simone-Tatjana Stehr auf Kritik an den städtischen Plänen für die Eisenbahnunterführungen an der Osterfelder Straße. „Ein Jahrzehnte altes Ärgernis kann im Zuge der von der Deutschen Bahn geplanten Verbesserungen beseitigt werden. Dafür nimmt die Bahn Geld in die Hand und die Stadt ergreift mit Oberbürgermeister Daniel Schranz an der Spitze diese historische Chance für unsere Stadt. Ich gehe davon aus, dass die Osterfelder das sehr zu schätzen wissen.“

Denis Osmann erklärt: „Die Unterführung ist ein dunkles Nadelöhr und trennt Osterfeld in zwei Teile. An dieser wichtigen Schnittstelle Verbesserungen erreichen zu können, sollte es im Sinne der Osterfelder Bürgerinnen und Bürger wert sein, auch städtische Mittel zu investieren.“ Der planungspolitische Sprecher der Oberhausener CDU-Fraktion und Sprecher der CDU in der Osterfelder Bezirksvertretung verweist auf die „erheblichen Besucherzahlen, die nicht allein das Centro anzieht“: „Vor allem beim Abfluss des Verkehrs Richtung A 42 ist der Rückstau, der von der Unterführung ausgeht, ein Problem. Auch deshalb brauchen wir die Verbreiterung des Tunnels – und im Zuge dessen erfreulicherweise auch die Beseitigung eines Raumes, der vor allem von vielen Frauen als Angstraum wahrgenommen wird.“

Stehr betont noch einmal die Bedeutung des Tourismus für Oberhausen: „Oberhausen ist zu einem Anziehungspunkt für zig Millionen Menschen im Jahr geworden. Das wollen wir als Stadt, das brauchen wir. Jede Verbesserung der Verkehrssituation ist deshalb zu begrüßen und nicht in kleinkrämerischer Weise zu verdammen.“