Hausmann wendet sich gegen Kritik der Linken Liste an Bundeswehrwerbung


01. Februar 2019

„Wertvolle Aufgabe für unser Land“

„Jedem einzelnen jungen Menschen, der aus Verantwortungsbewusstsein Deutschland gegenüber dazu bereit ist, in den Dienst der Bundeswehr einzutreten, sollte die Linke Liste dankbar sein“, sagt Wilhelm Hausmann. Der Oberhausener CDU-Parteivorsitzende reagiert damit auf die Kritik der Oberhausener Linken Liste an der Werbung für den Dienst in der Bundeswehr an Oberhausener Bushaltestellen und in der Straßenbahn: „Ich empfinde es als höchst befremdlich, wenn ich darüber nachdenke, welches staatsbürgerliche Verständnis sich hinter dieser Kritik verschanzt.“

Die Linke Liste hatte erklärt, die Werbung sei „verharmlosend, einseitig und manipulativ“. Hausmann setzt dagegen, dass „es sich bei der Bundeswehr um eine tief in unseren demokratischen Staat eingebettete Friedensarmee handelt“: „Hilfeleistungen unserer Bundeswehr in der ganzen Welt, den Einsatz gegen Piraten, gegen Schlepperbanden, gegen Völkermord. Das alles ignoriert die Linke Liste mit einem pseudomoralischen Gestus, den ich erschreckend finde, und diskreditiert dabei ganz nebenbei mehr als 170 000 Berufs- und Zeitsoldaten, die sich in unserem Land einer wertvollen Aufgabe verschrieben haben.“

Die Oberhausener Verkehrsbetriebe Stoag, die im Zentrum der Kritik der Linken Liste standen, haben die Kritik mit dem Verweis darauf zurückgewiesen, dass sie keinen Grund dafür sähen, die Werbung einer staatlichen Einrichtung abzulehnen.