Simone-Tatjana Stehr wirbt für „Schulterschluss“ für Bordellverlagerung


09. Oktober 2018

„Menschen Lösung präsentieren“

Einen in den Lokalzeitungen veröffentlichten Leserbrief hat Simone-Tatjana Stehr zum Anlass genommen, noch einmal „für einen Schulterschluss der politischen Parteien und Gruppierungen in Oberhausen in Sachen Bordell-Verlagerung“ zu werben: „Das, was um das Bordell an der Flaßhofstraße herum gewachsen ist, empfinden ohne Zweifel nicht nur wir als CDU-Fraktion als überaus besorgniserregend. Der Anwohner, der die unhaltbaren Zustände beschrieben hat, aber anonym bleiben will, weil er Ärger mit Bordellbetreibern und Bordellbesuchern fürchtet, hat uns allen einmal mehr vergegenwärtigt, wie groß das Problem ist.“

Die Oberhausener CDU-Fraktionsvorsitzende meint: „Es ist an der Zeit, gemeinsam auf die berechtigen Klagen der Bürgerinnen und Bürger und auf die Zahlen in den Oberhausener Sozialindices, die den Stadtteil als einen der schwierigsten unserer Stadt ausweisen, zu reagieren.“ Nur eine Verlagerung des Bordells komme als Lösung in Frage. „Wir möchten den Stadtteil und die Innenstadt, die vom Treiben rund um die Flaßhofstraße herum ebenfalls betroffen sind, spürbar entlasten und zugleich mit gezielten Maßnahmen stärken und lebenswerter machen.“

„Das Thema ist für unsere Stadt sehr wichtig, insofern muss das politische Geplänkel der Vergangenheit endlich ein Ende haben “, erklärte die CDU-Fraktionsvorsitzende weiter: „Wir stehen alle in der Verantwortung. Es geht nicht darum, irgendetwas politisch zu gewinnen, sondern darum, den Menschen, die unter den Zuständen seit vielen Jahren zu leiden haben, Lösungen zu präsentieren.“