Simone-Tatjana Stehr: „Park-Belebung ist wichtig“


09. Oktober 2018

„Wir brauchen auch Konzepte für unsere Parks in der Innenstadt, über deren konsequente Umsetzung dafür gesorgt wird, dass die Oberhausenerinnen und Oberhausener diese wieder als Orte wahrnehmen, die man gerne aufsucht, nicht als Orte, die man besser meidet“, sagt Simone-Tatjana Stehr. Die Oberhausener CDU-Fraktionsvorsitzende lobt deshalb die Initiative der SPD, „ein überzeugendes Beleuchtungskonzept“ für die drei Parks zu erarbeiten: „Wir haben in der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen bereits Ende 2017 den Antrag gestellt, Lichtkonzepte unter anderem für den Vorplatz des Hauptbahnhofes zu entwickeln und gehen davon aus, dass die Verwaltung daran arbeitet. Dass Parks ebenfalls belastete Orte sind, steht außer Frage.“

„Noch immer irritiert“ ist Stehr davon, dass „sich die Koalition aus SPD, Grünen und FDP in der letzten Ratssitzung nicht dazu durchringen konnte, für unseren Antrag zur Belebung belasteter Orte wie zum Beispiel der Innenstadt-Parks zu stimmen. Die Ablehnung begründete die Koalition mit dem Hinweis, dass Angst doch wohl höchst subjektiv sei“: „Licht ins Dunkel zu bringen, ist von hoher Bedeutung. Auch eine Videobeobachtung auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs und in den Parks fordern wir seit langem. Was dagegen spricht, Veranstaltungen wie zum Beispiel das tolle Sommerprogramm des Stadtsportbundes zu dezentralisieren und mit einigen Veranstaltungen die Parks zu Orten lebendigen Miteinanders zu machen, erschließt sich mir nicht. Es gibt schon gute Beispiele wie das Engagement des Theaters auf der Marktstraße. Wir wünschen uns mehr davon und werben weiterhin auch bei der SPD dafür, dies zu einem gemeinsamen Anliegen zu machen, anscheinend mit Erfolg.“