Sommerprogramm: Erfahren, war mit dem Rad geht


30. August 2018

Tour im Rahmen des CDU-Sommerprogramms auf einem möglichen „Radschnellweg“

Was mit dem Rad tatsächlich gehen kann, mit dem Rad erfahren: Unter diesem Motto hätte die Radtour im Rahmen des CDU-Sommerprogrammes stehen können. Eugen Lenz, CDU-Ratsmitglied und Mitglied des Arbeitskreises Rad der CDU-Fraktion, stellte vor dem Start von rund 25 Radbegeisterten nämlich noch einmal kurz dar, was alles in den vergangenen Jahren laut Umwelt- und Planungsdezernat nicht möglich gewesen sein sollte – und was am Ende der CDU-Rad-Arbeitskreis in Zusammenwirken mit der Oberhausener Initiative Impulswerkstatt und mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) gemeinsam auf den Weg gebracht hat.

Bereits im Juli 2016, so Lenz, habe die CDU-Fraktion gefordert, eine Anbindung für Oberhausen an den Radschnellweg 1 (RS1) herauszuarbeiten. Die Antwort aus dem von Sabine Lauxen (Grüne) geleiteten zuständigen Fachdezernat sei allerdings gewesen, es gebe keine Möglichkeit der Anbindung. Daraufhin wurde innerhalb der CDU-Fraktion ein eigener Anschluss geplant: „Der Vorschlag der CDU-Fraktion, den wir 2017 öffentlich gemacht haben, fand breite Zustimmung. Bei der Presse und bei den Bürgern. Es zeigte sich, dass auch andere Interessengruppen zu gleichen Ergebnissen und Anregungen gekommen waren. Wir sind sehr dankbar dafür, dass die Impulswerkstatt und der ADFC dann zu uns gestoßen sind.“

Bei der Radtour, an der auch interessierte Grünen-Politiker teilnahmen, ging es bei strahlendem Sonnenschein und bei angenehmen Temperaturen vom Hauptbahnhof bis zum Styrumer Bahnhof und wieder zurück. Fest stand für alle: Wir wollen als Stadt nicht vom Jahrhundertprojekt Radschnellwege ausgeschlossen werden. Auf welche Wege der eigene Radschnellweg für Oberhausen verlaufen sollte, war ein ständiges Thema bei der Tour. Dabei wurde die Möglichkeit, den Schnellweg über die Lothringer Straße zu führen, äußerst kritisch gesehen. Die von Impulswerkstatt, ADFC und CDU ins Spiel gebrachte Führung über den Hiberniadamm kam dagegen gut an. „Wie kann man überhaupt dagegen sein, auf dem Hiberniadamm einen Radweg zu bauen?“ fragte eine Teilnehmerin.

Für die gesamte Schnellwegstrecke, die von Impulswerkstatt, ADFC und CDU erarbeitet wurde, gibt es den Auftrag einer Machbarkeitsstudie. Dies wurde in einer Ratssitzung mit allen Stimmen inklusive der von Oberbürgermeister Daniel Schranz beschlossen – gegen die Stimmen der Koalition aus SPD, Grünen und FDP.