CDU: Massenschlägerei von Großfamilien in City wirft Fragen auf


15. Mai 2018

„Viele Fragen“ werfen für Oberhausens CDU „die Auseinandersetzungen von Großfamilien mit Migrationshintergrund am vergangenen Wochenende auf“: „Die Polizei musste am späten Freitagabend in eine Massenschlägerei vor dem ‚Extrablatt‘ auf der Marktstraße eingreifen und am Samstagabend eine Schlägerei von rund 50 Personen verhindern. Wir möchten von der Polizei erfahren, ob es erkennbare kriminelle Hintergründe gibt und ob es sich um Deutsche mit Migrationshintergrund handelt oder um Ausländer“, so die CDU-Fraktionsvorsitzende Simone-Tatjana Stehr.

CDU-Parteichef Wilhelm Hausmann zeigt sich „besorgt“ und will wissen, „wie viele Vorfälle es mit diesen Familien schon gegeben hat“: „Dass nicht nur von Frauen der Hauptbahnhof und die zentrale Straße unserer City in den Abendstunden als Angsträume empfunden werden, ist bekannt. Als Ursache dafür nennt Polizeipräsident Ingolf Möhring gern, dass durch die weltweite mediale Verbreitung von schlimmen Ereignissen generell ein Angstgefühl entstehe. Uns dagegen scheint es schlicht so, dass Menschen an bestimmten Orten in unserer Stadt zu später Stunde mehr in Sorge sind als an fast allen anderen.“

Christa Müthing verweist auf Forderungen der CDU: „Wir wollen endlich eine gemeinsame Anlaufstelle von Kommunalem Ordnungsdienst und Polizei auf der Marktstraße, und zwar inklusive der zuständigen Bezirksbeamten. Darauf warten wir seit vielen Monaten. Wir wollen darüber hinaus eine Videobeobachtung am Hauptbahnhof, in den Parks und, wenn es nötig ist, auch auf der Marktstraße.“ Die Vorsitzende des Polizeibeirates kündigt „Nachfragen in diesem Gremium an“: „Dass die Polizei angekündigt hat, sie werde in den nächsten Tagen verstärkt Streife fahren, empfinde ich als richtig, aber nicht als beruhigend.“