Strategiedezernent Ralf Güldenzopf bei CDU-Bürgertreff: Hotel ist Zeichen für Innenstadt


26. März 2018

„Gute Bedingungen für städtisches Leben“

Am Ende des CDU-Bürgertreffs im Kolping-Haus an der Paul-Reusch-Straße hat Ralf Güldenzopf den rund 40 Bürgerinnen und Bürgern, die gekommen waren, eine Botschaft mit auf den Heimweg gegeben: „Es gibt für unsere Innenstadt viel mehr Chancen als Risiken, wir müssen nur mutig vorangehen.“ Zuvor hatte der städtische Strategiedezernent bei der Veranstaltung der CDU-Ortsverbände Oberhausen-West und Oberhausen-Ost unter der Überschrift „Plaza-Hotel – Initialzündung für die Innenstadt?“ erklärt, warum die Innenstadt eine hohe Bedeutung hat und entschiedenes Handeln notwendig ist.

Es gebe, so Güldenzopf, in Oberhausen ein soziales Nord-Süd-Gefälle. Gerade in der Innenstadt mit ihrer hohen Bevölkerungsdichte und ihren schwierigen sozialen Daten bestehe deshalb unter anderem mit Blick auf die strategische Schulplanung, auf Jugendarbeit, auf Kindertagesstätten besonderer Handlungsbedarf. Dass der Berliner Albert Kopitzki das alte Kaufhof-Gebäude erworben hat und zu einem Plaza-Hotel umgestalten will, sieht der Strategiedezernent als „gutes Zeichen dafür, dass Investoren erkannt haben, dass es nach oben geht“.

Von den Anwesenden wurde diese Einschätzung fast durchweg geteilt. Den Zweifeln daran, dass das Hotelkonzept funktionieren könnte, wurde entgegengehalten, dass „ein mit Stil von Grund auf renoviertes Hotel, das Menschen in unsere Innenstadt bringt, ganz sicher besser ist als unschöner Leerstand“. Hans Tscharke, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Oberhausen-West und Moderator des Abends, meinte: „Die Marktstraße ist ein Symbol für Oberhausen. Um das Hotel herum wird sich etwas entwickeln. Die neuen Aussichten sind gute Aussichten für Oberhausens Süden.“

Einig war man sich darin, dass die Probleme der Innenstadt „von allen Seiten“ angegangen werden müssten. Unter anderem schlugen die Bürgerinnen und Bürger vor, vom Hauptbahnhof aus über Lichtkonzepte den Weg zum Hotel und in die Innenstadt zu führen. Die Stadt, so die Bürger weiterhin, solle darüber nachdenken, Problemhäuser aufzukaufen und abzureißen. Güldenzopf, der aus Berlin kam und nun mit seiner Familie im Oberhausener Süden wohnt, ist fest davon überzeugt: „Wenn man städtisch leben will, bietet unsere Innenstadt dafür sehr gute Bedingungen.“