CDU lobt Wohnraum-Förderungsproramm des Landes


16. März 2018

Mehr als sieben Millionen Euro fließen für das Jahr 2018 vom Land NRW in den Oberhausener Wohnungsbau. „Das hilft dem Wohnungsbau in unserer Stadt sehr und zeigt, dass unsere schwarz-gelbe Landesregierung in Sachen Wohnraumförderung Wort hält“, sagt der Oberhausener CDU-Parteivorsitzende Wilhelm Hausmann. Insgesamt stellt die Landesregierung für die öffentliche Wohnraumförderung für Nordrhein-Westfalen bis 2022 rund vier Milliarden Euro zur Verfügung.

Simone-Tatjana Stehr betont, es gehe dabei auch darum, „dass junge Familien Eigentum bilden können“. „Für junge Familien ist es von hoher Bedeutung, Eigentum zu bilden. Nicht allein, um die aktuellen Lebensverhältnisse zu verbessern, sondern auch zur Altersvorsorge. Deshalb ist schon seit Februar 2018 landesweit wieder eine Eigentumsförderung möglich. Die Familienkomponente wird pro Kind um 5 000 Euro auf 15 000 Euro angehoben und auch auf Haushalte ausgedehnt, in denen ein schwerbehindertes Familienmitglied lebt“, so die Oberhausener CDU-Fraktionsvorsitzende, die anfügt: „Die Förderbedingungen der Vorgängerregierung waren weltfremd. Von 80 Millionen Euro für die Eigentumsförderung wurden deshalb lediglich knapp 20 Millionen abgerufen.“

Eine Millionen Euro fließen für Oberhausen im Jahr 2018 in die Eigentumsförderung, 5, 2 Millionen Euro in die Mietwohnungsförderung, 708 000 Euro in die Modernisierungsförderung. Wilhelm Hausmann hebt hervor: „Mit der neu gestalteten Förderung erhalten die Investoren am Wohnungsmarkt Verlässlichkeit und Planungssicherheit für die nächsten Jahre.“ Als „gut und richtig“ empfindet der CDU-Politiker, dass „die zukünftigen Mittel des Bundes eins zu eins an die Kommunen weitergegeben werden“: „Auch, dass beim Erwerb von Bestandsimmobilien, die vor 1995 gebaut wurden, keine energetische Sanierung mehr verlangt wird, kann ich nur als erleichternd und richtig bezeichnen.“