Hausmann: „Keine Werbung für Schwangerschaftsabbrüche“


13. März 2018

Hausmann hat bei Diskussion um Abschaffung des Verbotes „glasklare Position“

Eine „glasklare Position“ zur Forderung nach Abschaffung des Werbeverbotes für Schwangerschaftsabbrüche hat Wilhelm Hausmann: „Auf Bundesebene wird derzeit darüber diskutiert, Werbung für Schwangerschaftsabbrüche zu erlauben. Linke, Grüne, FDP und auch die SPD wollen das bisherige Werbeverbot kippen. Dass die CDU/CSU-Bundestagsfraktion alle entsprechenden Anträge ablehnen wird, kann ich nur als gut und richtig bezeichnen“, so der Oberhausener CDU-Parteivorsitzende, der betont: „Wenn es um den Schutz ungeborenen Lebens geht, scheuen wir Christdemokraten keine Diskussion. Werbung für Schwangerschaftsabbrüche in der Zeitung oder auf irgendwelchen Internetseiten darf es einfach nicht geben.“

Ungeborenes Leben, so Hausmann, habe eine eigene Rechtsqualität und sei verfassungsrechtlich geschützt: „Schwangerschaftsabbrüche sind nach wie vor rechtswidrig, auch wenn sie in bestimmten Fällen straffrei gestellt werden. Ein Abbruch ist für die betroffenen Frauen eine schwere Entscheidung und ein schwerwiegender Eingriff. Deshalb haben wir die Pflicht zur umfassenden Beratung. Deshalb darf der, der berät, nicht den Abbruch vornehmen. Deshalb ist ein Schwangerschaftsabbruch keine normale medizinische Dienstleistung, für die in Anzeigen oder über das Internet geworben werden darf.“

Sollte es zu einer Abstimmung im Bundestag kommen, werde sich zeigen, „wer von den Abgeordneten das bewährte Lebensschutzkonzept in aller Konsequenz trägt und wer nicht“: „Von der CDU/CSU wird es auf jeden Fall keine Unterstützung für eine Abschaffung des Verbotes von Werbung für Schwangerschaftsabbrüche geben“, bekräftigt der Oberhausener CDU-Politiker.