CDU zeigt Verständnis für Ärger über Raserei an der Mülheimer Straße


01. März 2018

Stehr: Anwohner nicht abkanzeln

„Mit Kopfschütteln und großem Unverständnis“ hat die CDU-Fraktionsvorsitzende Simone-Tatjana Stehr auf die Reaktion der Stadtverwaltung zur öffentlichen Diskussion über Raserei auf der Mülheimer Straße reagiert. „Jeder weiß, dass dies besonders in den Abendstunden ein Problem ist und aus meiner Sicht sollten wir uns doch über die Menschen freuen, wenn sie mit Lösungsvorschlägen kommen“, erklärte die Stadtverordnete. „Stattdessen werden Anwohner, die sich beschweren, mit der Botschaft abgekanzelt: alles Blödsinn, keine Probleme, auf der Mülheimer ist alles in bester Ordnung.“

Erstaunt sei sie auch darüber, dass die rigorose Absage an eine konstruktive Diskussion über die Verbesserung der Lage offenkundig ausgerechnet aus dem grün geführten Umweltdezernat kam, so Stehr weiter. Ihre Fraktion werde nun versuchen, mit den Anwohnern, in Kontakt zu kommen. Vor Ort werde man dann über Lösungsoptionen sprechen. „Möglich wären zum Beispiel Rotlicht- und Geschwindigkeits-Blitzer. Das haben wir bereits an unterschiedlichen Stellen angeregt und werden es auch gerne für die Mülheimer Straße prüfen lassen. Auch wüssten wir gerne, wann die Polizei mit welchen Ergebnissen die Geschwindigkeiten gemessen hat.“

Die CDU-Politikerin appelliert mit Nachdruck an die Verwaltung, die Sorgen der Anwohner auf der meist befahrenen Straße der Stadt ernst zu nehmen. Pauschale Verharmlosungen würden ganz sicher nicht weiter helfen. Stehr: „Wenn Menschen erklären, sie fühlen sich wie Oberhausener zweiter Klasse, dann erwarte ich Empathie und keine Belehrung.“