„Oberhausen ist eine attraktive Zuzugsstadt“


21. Februar 2018

Hausmann verweist auf günstige Wohnungspreise und will „Grenze aus Vorurteilen“ überwinden

„Oberhausen ist eine äußerst attraktive Zuzugsstadt“, behauptet Wilhelm Hausmann und begründet seine Aussage damit, dass „es kaum eine andere deutsche Stadt unserer Größe gibt, die mit einer so hervorragenden Infrastruktur, einem so vielfältigen und spannenden Kulturangebot, so viel Grün, einer so guten logistischen Lage und dabei doch so günstigen Miet- und Kaufpreisen für Wohnungen und Häuser aufwarten kann“. Der Parteivorsitzende der Oberhausener CDU wünscht sich deshalb, „dass diese Vorzüge viel stärker herausgestellt werden“: „Wir müssen offensiv für uns werben.“

Anlass für Hausmanns erneuten Vorstoß in Sachen „Werbung für Oberhausen“ ist der Fünf-Jahres-Vergleich der deutschen Immobilienpreise des Internet-Portals „Immowelt“. „In Hannover sind die Kaufpreise um 85 Prozent angezogen, im Ruhrgebiet verzeichnet eine Stadt wie Bochum eine Teuerungsrate von 21 Prozent. In Oberhausen dagegen sind die Preise sogar um 0,3 Prozent leicht gesunken. Das sollte doch zu der Überlegung einladen, zu uns zu kommen und hier das Leben zu gestalten. Es braucht vielleicht nur einen kleinen Anstoß“, so der CDU-Politiker.

Hausmann hatte bereits im vergangenen Frühjahr Aufsehen damit erregt, dass er über die „Bild“-Zeitung die Frage an die Düsseldorfer Nachbarn richtete: „Was ist euch eure hohe Nase wert?“ Mit der Bahn und mit dem Auto, so der Oberhausener CDU-Chef seinerzeit, sei man schneller von Oberhausen aus in der Mitte Düsseldorfs als von dessen Stadtrand aus.

Düsseldorf ist für Hausmann nur ein Beispiel dafür, dass „eine gefühlte Grenze aus Vorurteilen überwunden werden muss“: „Wir leben in dynamischen Zeiten in Oberhausen. Der alte Kaufhof wird zum Hotel werden. Edeka wird mehr als 1000 Arbeitsplätze in die Stadt bringen. The Mirai, das größte Fitness-Center der Erde, wird das Gebiet um das jährlich mehr als 20 Millionen Menschen anziehende Centro noch attraktiver machen. Und in Mülheim klagen Studenten darüber, die Stadt sei langweilig. Ich sage nur: Wir haben den Gasometer mit weltweit beachteten Ausstellungen, eine Galerie, die weiß, dass Fotografie und Comic Kunst sein können, wir haben die Kleinkunst-Hochburg Ebertbad und unsere großen soziokulturellen Zentren – und nette Kneipen und nette Leute haben wir auch.“