Stehr lobt Erlass zu mehr Flexibilität im Offenen Ganztag


20. Februar 2018

Als „große Erleichterung für die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern“ bezeichnet Simone-Tatjana Stehr den Erlass von NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer zum Offenen Ganztag für Grundschüler: „Die Oberhausener CDU-Fraktion hat schon vor fünf Jahren gefordert, die besonderen Interessen von Eltern und Schulkindern zu berücksichtigen und diese über mehr zeitliche Flexibilität zu fördern. Dass die Kinder nun an einzelnen Nachmittagen an außerschulischen Aktivitäten beispielsweise in der Musikschule oder bei ihren Sportvereinen teilnehmen und auch gemeinsame Zeiten mit den Eltern besser organisiert werden können, ist ein längst fälliger Schritt und sehr zu begrüßen“, so die CDU-Fraktionsvorsitzende.

Bisher war bei einer Teilnahme am Offenen Ganztag die Anwesenheit von Schülerinnen und Schülern in der Regel an fünf Tagen in der Woche bis 16 Uhr Pflicht. Die nordrhein-westfälische Schulministerin Gebauer (CDU) hatte erklärt, ihr Ziel sei es, eine Balance zwischen dem Elternbedürfnis nach mehr Flexibilität und dem Anspruch auf Verlässlichkeit und Kontinuität zu gewährleisten. Der Erlass, so Gebauer, schaffe Klarheit und Rechtssicherheit für Eltern, Schulen, Kommunen und Träger des offenen Ganztages.

Stehr betont, dass „die Teilnahme von mehr als 300 000 Schülerinnen und Schülern in NRW am Offenen Ganztag dessen Bedeutung heraushebt“. „Deshalb freue ich mich auch“, so die CDU-Schulexpertin, „dass es nicht nur eine größere zeitliche Flexibilität gibt, sondern die Zahl der Plätze auch ausgebaut und die Fördersätze des Landes um sechs Prozent erhöht werden.“ Insgesamt soll es in Zukunft 315 000 Plätze im Offenen Ganztag geben. Die Haushaltsmittel für das Angebot steigen um 27 Millionen Euro auf 481 Millionen Euro.