Tscharke nennt SPD-Kritik an OB Schranz „unverschämt“


17. November 2017

Oberhausens CDU-teilt die Kritik der Oberhausener SPD am Baubeginn für das Windrad im Ruhrbogen. „Vor allem mit dem Blick auf die Vorgaben der schwarz-gelben Landesregierung empfinden wir es als völlig unverständlich, dass die Stadt Mülheim dieses Projekt ohne Rücksichtnahme auf die Alstadener Bevölkerung vorantreibt“, so Hans Tscharke.

Der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Oberhausen-West betont: „Die neue nordrhein-westfälische Regierung hat das Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger im Auge und deshalb festgelegt, dass Windräder nicht mehr einen Abstand von 500, sondern von mindestens 1500 Metern zu Wohnsiedlungen haben müssen. Diesen Abstand wird das Mülheimer Windrad nicht haben. Es wird zu erheblichen Belästigungen kommen.“

Tscharke geht allerdings auch hart ins Gericht mit den Oberhausener Sozialdemokraten. Den Vorwurf, Oberbürgermeister Daniel Schranz (CDU) habe zu wenig unternommen, um auf die Nachbarstädte einzuwirken, empfindet er als „unverschämt“: „Daniel Schranz stand von Anfang an in der ersten Reihe der Gegnerinnen und Gegner des Windrades. Der SPD-Oberbürgermeister Mülheims hat sich dagegen als Förderer des Projektes hervorgetan. Vielleicht sollte sich Oberhausens SPD am Parteigenossen reiben – oder noch besser, ihn dazu bewegen, sich für einen Stopp des Windradbaues einzusetzen.“