Klausur: Generationenparks für die Stadt


12. Juli 2017

CDU-Politikerin Stehr: Im Moment sind Parks nur negativ in Schlagzeilen

Oberhausens CDU-Fraktion will die Generationen in unseren Parks in Bewegung bringen. „Der Basisgesundheitsbericht hat es noch einmal verdeutlicht“, erklärte Werner Nakot bei der Fraktions-Klausurtagung in Weimar und mahnte: „Wir müssen die Menschen unserer Stadt in Bewegung bringen, weil Bewegung Freude bereitet, vor allem aber um gesundheitlichen Problemen vorzubeugen.“

Der Basisgesundheitsbericht der Stadt zeigt auf, dass in Oberhausen diverse Krankheiten häufiger auftreten als im nordrhein-westfälischen Durchschnitt. Auch sterben die Menschen statistisch früher als NRW-Bürgerinnen und -Bürger in anderen Städten. Der Sportpolitische Sprecher und seine Fraktion fordern die Stadtverwaltung deshalb dazu auf, auch mit Blick auf die Internationale Gartenausstellung 2027 „die Oberhausener Parks zu attraktivieren und hin zu noch lebendigeren Treffpunkten zu entwickeln“: „In der Parkstadt Oberhausen haben wir die Möglichkeit dazu auch da, wo die Menschen geballt wohnen. Es ist im Nahbereich möglich, Bewegungsanreize zu schaffen. Diese Chance sollten wir mit ausgefeilten, generationenübergreifenden Bewegungsangeboten nutzen. Aus Sorge um die Gesundheit unserer Kinder und aus Sorge um die Gesundheit unserer alternden Gesellschaft.“

In den „Generationenparks“ sollen sportwissenschaftlich und medizinisch fundierte Bewegungsparcours etabliert werden. Frank Bandel, Umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, wies auf die Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch solche Angebote hin, darauf, dass die Verweildauer in den Parks erhöht werde. Fraktionschefin im Simone-Tatjana Stehr erklärte: „Im Moment sind unsere schönen Parks vor allem sehr negativ in den Schlagzeilen, als Tummelplatz für Dealer. So darf es nicht bleiben. Unsere Parks sind ein Pfund, mit dem wir wuchern können. Wir wollen, dass sie wieder zu einem lebendigen Treffpunkt für Menschen jeden Alters werden.“