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Nachvollziehbar findet Simone-Tatjana Stehr, Fraktionsvorsitzende der CDU, dass der Köpi-Arena-Chef Henrik Häcker um die Oberhausener Stadthalle kämpfen will. „Aus unserer Sicht wurde ein guter und erfolgversprechender Betreibervertrag vorgelegt, der aber leider keine Mehrheit im Rat gefunden hat.“ Das stattdessen favorisierte Modell: „Weiter so, alles wie bisher.“

„Die Stadthalle weist seit Jahren enorme Defizite aus. Kein Modell mit eigenen Geschäftsführern führte in der Vergangenheit auch nur ansatzweise zum Erfolg. Als CDU-Fraktion waren wir dankbar, dass mit SMG endlich ein professioneller Betreiber sein Interesse bekundet hat.“ Die Profis aus der Köpi-Arena brächten eine Menge Know-How und Kontakte mit. Beides sei wertvoll und unverzichtbar für den dringend notwendigen Erfolg der Stadthalle, meint Stehr.

„Mir ist daher schleierhaft, warum Teile des Rates von Anfang an gegen SMG gearbeitet haben und nun in allerletzter Abstimmung sogar einen Neuanfang verhindert haben“, beklagt die CDU-Fraktionsvorsitzende. „Die für Oberhausen wichtigen Traditionsvereine wurden angemessen berücksichtigt, die Konditionen für sie für Jahre festgeschrieben. Darüber hinaus will SMG selbst -wohlgemerkt als Mieter- investieren, was auch nicht üblich ist.“

Verstanden hätte Stehr die Entscheidung noch, „wenn irgendeine bahnbrechende Idee dagegengehalten worden wäre“. Allein den ausgehandelten Vertrag abzulehnen und die Traditionsveranstaltungen als Dreh- und Angelpunkt zu sehen, bewertet Stehr als „fahrlässig und unzeitgemäß“. Das sei mehr als bedauerlich.

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