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CDU: „SPD rückt Gymnasien in schlechtes Licht“

CDU-Schulpolitikerinnen halten Inklusions-Entscheidung für richtig

„Äußerst fragwürdig“ nennt Gundula Hausmann-Peters „den Versuch der Oberhausener SPD, die Gymnasien unserer Stadt in ein schlechtes Licht zu rücken“. Die Schulpolitische Sprecherin der Oberhausener CDU-Fraktion bezieht sich damit auf eine Resolution, in der die SPD-Fraktion den fünf Oberhausener Gymnasien vorwirft, aus der Inklusion, das heißt dem Gemeinsamen Lernen von behinderten und nichtbehinderten Kindern, auszusteigen: „Diese Behauptung ist schlicht falsch. Die Gymnasien steigen keineswegs aus der Inklusion aus. Sie setzen den neuen Erlass des Ministeriums für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalens um, der vorsieht, dass sonderpädagogische Förderung an Gymnasien zukünftig zielgleich erfolgt. Das heißt, dass alle Kinder das gleiche Lernziel erreichen sollen.“

Hausmann argumentiert weiter: „Diese Entscheidung des Landesministeriums halten wir als CDU für richtig, weil es das Ziel eines Gymnasiumbesuches ist, das Abitur zu machen. Wer meint, deshalb die Gymnasien als Inklusionsgegner darstellen zu müssen, der verschließt entweder die Augen vor der Realität oder nutzt die Schulbühne für ideologische Grabenkämpfe. Beides geht ganz sicher zu Lasten der Schülerinnen und Schüler und zu Lasten des Rufes unserer Gymnasien.“

Die von der SPD-Fraktion verfasste Resolution wird in der kommenden Ratssitzung am Montag, 20. Mai, 15 Uhr, diskutiert. Simone-Tatjana Stehr teilt mit, „dass es von der CDU-Fraktion ganz sicher keine Zustimmung geben wird“. Die CDU-Fraktionsvorsitzende und Schulexpertin verweist darauf, dass „die SPD mit ihrer Begründung zur Resolution die Bereitschaft der Oberhausener Gymnasien, Verantwortung für die Inklusion zu übernehmen, massiv in Zweifel zieht“: „Das ist eine Qualität des Miteinanders, die mich äußerst bedenklich stimmt.“

In den vergangenen Jahren konnten Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung und mit einer Lernbehinderung ein Gymnasium besuchen. Sie wurden dort nach individuellen Zielen unterrichtet und nicht nach den Zielen, die für die Schulform und die jeweilige Jahrgangsstufe im Lehrplan vorgegeben sind. Im Schulausschuss haben lediglich SPD und Grüne die Resolution unterstützt. Damit würde für den Beschluss im Rat die Mehrheit fehlen.

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Oberhausens CDU-Senioren besuchten die „Ruhrfestspielstadt“ Recklinghausen

In die „Ruhrfestspielstadt Recklinghausen“ führte die CDU-Senioren ihr jährlicher Ausflug. Empfangen wurden die Oberhausenerinnen und Oberhausener vom Recklinghäuser Alt-Bürgermeister Wolfgang Pantförder. Dieser berichtete kundig von der Geschichte dieser Ruhrgebietsstadt, die bereits im Jahr 1236 die Stadtrechte erhielt und vor allem in der Alt-Stadt eine beeindruckende Anzahl von Baudenkmälern vorweisen kann.

Der ehemaligen Oberhausener Stadtverordnete Heinz Niemczyk hatte die Reise der Senioren-Union organisiert und setzte dabei nicht nur auf die Kompetenz der ehemaligen Spitzenpolitiker Recklinghausens. Der aktuelle Bürgermeister Christoph Tesche ließ es sich nicht nehmen, die CDU-Senioren durch das 110 Jahre alte Rathaus zu führen, das nach einem zweijährigen Umbau unter Berücksichtigung aller Denkmalschutzauflagen alle Anforderungen des Alltags erfüllen kann.

Neben der Besichtigung einer Vielzahl von denkmalgeschützten Gebäuden, der Besichtigung einer Brauerei und des Besuchs des größten Ikonenmuseums Westeuropas wurden auch aktuelle Probleme der Stadt angesprochen, die trotz ihrer langen Historie wie die meisten anderen Revier-Städte ihren größten Bevölkerungsschub durch den Bergbau erlebte. Ein gerade zwei Jahre altes Einkaufszentrum ist von dem Zusammenschluss Karstadt und Galeria negativ betroffen „Wir haben in vielen Ruhrgebietsstädten Probleme mit Leerständen, auch bei uns in Oberhausen“, erklärte Heinz Niemczyk. Er bedankte sich bei den „Stadtführern“ und wünschte viel Erfolg dabei, das Einkaufszentrum und die Stadt erfolgreich zu entwickeln.

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Europa-Abgeordneter Dennis Radtke Gast der CDU

Für „ein starkes und handlungsfähiges Europa“ setzt sich Dennis Radtke ein. Der Europaabgeordnete, der bei der Europa-Wahl am 26. Mai erneut kandidiert, wird am Dienstag, 14. Mai, als Gast der Oberhausener CDU über die Bedeutung der europäischen Gemeinschaft für Deutschlands Zukunft und über die konkrete Arbeit in den vergangenen Jahren in Brüssel sprechen.

Radtke, der bereits seit Mitte 2017 Abgeordneter des Europäischen Parlamentes ist, weiß, dass „Europa an zahllosen Stellen unseren Alltag mitbestimmt“, dass „die Mechanismen in Brüssel aber nicht immer einfach zu verstehen sind“. Ihm es ein wichtiges Anliegen, „den Bürgerinnen und Bürgern die Europapolitik näher zu bringen“.

Oberhausens CDU bittet um eine Voranmeldung für die Veranstaltung mit Denis Radtke, die um 19 Uhr im Haus Union an der Schenkendorfstraße 13 stattfindet: Hier geht es zur Online-Anmeldung.

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